Eine E-Mail-Adresse ist heute sehr wichtig. Man benötigt sie, um Nachrichten zu senden und zu empfangen, sich bei Internetseiten anzumelden, Online-Bestellungen durchzuführen oder mit Behörden, Schulen und Firmen zu kommunizieren. Das Erstellen einer eigenen E-Mail-Adresse ist kostenlos und mit wenigen Schritten möglich. Zuerst benötigt man einen E-Mail-Anbieter. Bekannte Anbieter sind zum Beispiel GMX, WEB.DE, Gmail oder Outlook. Die Anmeldung funktioniert bei allen Anbietern ähnlich. In dieser Anleitung wird GMX als Beispiel verwendet.
Zuerst öffnet man einen Internetbrowser wie Google Chrome, Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Safari. Anschließend gibt man die Internetadresse des gewünschten E-Mail-Anbieters oben in die Adresszeile ein, zum Beispiel „www.gmx.net“, und bestätigt mit der Eingabetaste. Auf der Startseite findet man einen Button wie „Kostenlos registrieren“, „E-Mail erstellen“ oder „Konto anlegen“. Diesen klickt man an, um mit der Registrierung zu beginnen.
Nun erscheint ein Formular, in das persönliche Daten eingetragen werden müssen. Dazu gehören meistens Vorname, Nachname, Geburtsdatum und manchmal auch das Land oder der Wohnort. Viele Anbieter verlangen zusätzlich eine Handynummer, um das Konto besser zu schützen. Danach wählt man die eigene E-Mail-Adresse aus. Eine E-Mail-Adresse besteht immer aus einem frei wählbaren Namen, dem @-Zeichen und dem Namen des Anbieters. Beispiele dafür sind max.mustermann@gmx.de oder anna.schmidt@web.de. Sinnvoll ist eine einfache und seriöse Adresse mit Vor- und Nachnamen. Falls die gewünschte Adresse bereits vergeben ist, schlägt der Anbieter meistens ähnliche Varianten vor.
Im nächsten Schritt muss ein sicheres Passwort erstellt werden. Das Passwort schützt das E-Mail-Konto vor fremdem Zugriff. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht bis zwölf Zeichen lang sein und Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Beispiele für sichere Passwörter sind „Sommer2026!“ oder „MeinPasswort#123“. Ein Passwort sollte niemals an andere Personen weitergegeben werden. Unsichere Passwörter wie „123456“ oder „passwort“ sollten vermieden werden.
Danach folgt oft eine Sicherheitsprüfung. Dabei muss man zum Beispiel Bilder auswählen, Buchstaben eintippen oder ein Kästchen mit der Aufschrift „Ich bin kein Roboter“ anklicken. Diese Prüfung schützt die Internetseite vor automatischen Anmeldungen. Anschließend wird häufig die Telefonnummer bestätigt. Der Anbieter sendet dafür einen Sicherheitscode per SMS. Diesen Code gibt man auf der Webseite ein und bestätigt die Eingabe.
Bevor das Konto erstellt wird, müssen meistens die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen akzeptiert werden. Danach klickt man auf „Weiter“, „Registrierung abschließen“ oder „Konto erstellen“. Nun ist die E-Mail-Adresse fertig eingerichtet und man gelangt direkt in das eigene Postfach. Dort befinden sich Ordner wie der Posteingang, gesendete Nachrichten, Papierkorb und Spam-Ordner.
Um eine E-Mail zu schreiben, klickt man auf „Neue E-Mail“. Danach trägt man die E-Mail-Adresse des Empfängers ein, schreibt einen Betreff und anschließend die Nachricht. Mit einem Klick auf „Senden“ wird die E-Mail verschickt. Wenn andere Personen Nachrichten senden, erscheinen diese im Posteingang. Neue Nachrichten erkennt man häufig daran, dass sie fett dargestellt werden oder eine Benachrichtigung angezeigt wird.
Besonders wichtig ist die Sicherheit des Kontos. Man sollte sich nach der Nutzung immer abmelden, vor allem an öffentlichen Computern. Außerdem sollten keine unbekannten Anhänge geöffnet und keine persönlichen Daten an fremde Personen weitergegeben werden. Seriöse Firmen fragen niemals per E-Mail nach Passwörtern. Unerwünschte Werbe-Nachrichten nennt man Spam. Diese können gelöscht oder als Spam markiert werden.
Mit einer eigenen E-Mail-Adresse kann man Nachrichten schreiben, Dateien und Fotos verschicken, sich bei Webseiten anmelden und viele Internetdienste nutzen. Das Erstellen einer E-Mail-Adresse ist kostenlos, einfach und in wenigen Minuten erledigt.

