Trainspotter René

Die Eisenbahn übt seit jeher eine besondere Faszination aus. Sie steht für Bewegung, Technik, Verlässlichkeit und für Geschichten, die täglich auf tausenden Kilometern Schiene geschrieben werden.
Trainspotter René ist ein persönliches Projekt von René Prodell, das genau diese Faszination aufgreift und in fotografischer Form dokumentiert.

Im Mittelpunkt stehen Züge in ihrer ganzen Vielfalt: moderne Triebzüge, klassische Lokomotiven, Güterzüge, Regional- und Fernverkehr, Sonderfahrten sowie besondere Fahrzeuge, die im normalen Bahnalltag selten zu sehen sind. Dabei geht es nicht nur um das reine Abbilden eines Zuges, sondern um das bewusste Beobachten, das Warten auf den richtigen Moment und das Zusammenspiel von Technik, Umgebung und Licht.

Eisenbahn als Teil des Alltags

Züge sind ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Sie verbinden Städte und Regionen, bringen Menschen zur Arbeit, nach Hause oder auf Reisen. Trainspotter René zeigt den Bahnverkehr so, wie er wirklich ist: authentisch, ungestellt und eingebettet in seine Umgebung. Bahnhöfe, Strecken, Brücken, Landschaften und urbane Räume werden bewusst in die Bildgestaltung einbezogen, um die Rolle der Eisenbahn im Alltag sichtbar zu machen.

Dabei entstehen Momentaufnahmen, die oft nur Sekundenbruchteile dauern. Ein Zug fährt vorbei, das Licht passt, die Perspektive stimmt – und genau dieser Augenblick wird festgehalten.

Fotografie mit Geduld und Aufmerksamkeit

Trainspotting erfordert Ruhe, Geduld und einen geschulten Blick. Oft bedeutet es, lange zu warten, Fahrpläne zu studieren und sich intensiv mit der Strecke auseinanderzusetzen. Für René Prodell ist dies ein wichtiger Teil des Projekts. Die Fotografie wird nicht als schnelle Momentaufnahme verstanden, sondern als bewusster Prozess.

Jedes Bild entsteht mit Respekt gegenüber dem Motiv und dem Umfeld. Sicherheit, Rücksichtnahme und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Bahnraum haben dabei oberste Priorität. Die Eisenbahn wird nicht romantisiert, sondern realistisch und wertschätzend dargestellt.

Dokumentation, nicht Sensation

Trainspotter René versteht sich als dokumentarisches Projekt. Es geht nicht um spektakuläre oder gefährliche Aufnahmen, sondern um eine ehrliche Darstellung des Bahnverkehrs. Die Bilder sollen informieren, interessieren und einen Einblick in die Vielfalt der Eisenbahn geben – unabhängig davon, ob es sich um einen alltäglichen Regionalzug oder ein besonderes Fahrzeug handelt.

Auch Veränderungen im Bahnverkehr werden sichtbar gemacht: neue Fahrzeuge, neue Lackierungen, modernisierte Strecken oder der allmähliche Abschied von älteren Zugtypen. So entsteht über die Zeit ein visuelles Archiv, das den Wandel der Eisenbahn festhält.

Persönliche Bedeutung

Für René Prodell ist Trainspotting mehr als ein Hobby. Es ist ein Ausgleich, eine Form der Konzentration und ein kreativer Raum, in dem Beobachtung und Fotografie zusammenkommen. Die klare Struktur des Bahnverkehrs, feste Abläufe und wiederkehrende Muster bieten Orientierung und Ruhe – gleichzeitig bleibt Raum für Überraschungen und besondere Begegnungen.

Dieses Projekt ist Ausdruck einer tiefen Wertschätzung für Technik, Ordnung und Bewegung, aber auch für die kleinen, oft übersehenen Details entlang der Strecke.

Ein Projekt für Bahnfreunde und Interessierte

Trainspotter René richtet sich an Eisenbahnfreunde, Technikinteressierte, Fotografiebegeisterte und alle, die den Bahnverkehr aus einer anderen Perspektive erleben möchten. Die gezeigten Bilder laden dazu ein, genauer hinzuschauen und die Eisenbahn nicht nur als Mittel zum Zweck, sondern als Teil unserer Lebenswelt wahrzunehmen.

Die Sammlung wächst stetig weiter und wird fortlaufend ergänzt. Jedes neue Bild ist ein weiteres Kapitel in einer fortlaufenden Dokumentation der Eisenbahn – ruhig, sachlich und mit persönlichem Blick.